Die Ausbildung ist abgeschlossen und das Kapitel der klassischen Schullaufbahn beendet – was nun? Viele frisch Ausgelernte stehen vor dieser Frage und denken darüber nach, sich eine Auszeit zu gönnen, um die Welt zu entdecken. Ein beliebter Weg hierfür ist das Konzept des „Work & Travel“. Doch funktioniert Work & Travel wirklich auch nach einer Ausbildung? In diesem Blogbeitrag schauen wir uns an, was Work & Travel bedeutet, welche Schritte notwendig sind und wie realistisch es ist, dieses Abenteuer anzugehen.
Was bedeutet Work & Travel?
Work & Travel ist ein Reiseformat, bei dem Sie gleichzeitig reisen und arbeiten. Diese Möglichkeit erlaubt es Reisewilligen, fremde Länder zu erkunden und die notwendige Finanzierung durch Gelegenheitsjobs vor Ort abzudecken. Typische Länder für Work & Travel sind Australien, Neuseeland, Kanada und Japan, wo spezielle Visa angeboten werden, die es ermöglichen, befristete Arbeitsaufenthalte mit dem Reisen zu kombinieren.
Warum nach der Ausbildung?
Nach der Ausbildung ist ein idealer Zeitpunkt für Work & Travel, aus mehreren Gründen:
1. Freiheit und Unabhängigkeit**: Jetzt, da keine Ausbildungsstätte oder Hochschulpflichten mehr bestehen, haben Sie die Freiheit, die Welt auf eigenen Füßen zu erkunden.
2. Persönliche Weiterentwicklung**: Work & Travel bietet die Chance, die eigenen Grenzen zu testen, Selbstvertrauen auszubauen und neue Fähigkeiten zu entwickeln.
3. Berufliche Vorteile**: Auslandserfahrungen und interkulturelle Kompetenzen sind bei Arbeitgebern sehr gefragt. Ein Work & Travel-Aufenthalt kann daher auch eine Bereicherung für den Lebenslauf darstellen.
4. Karriereorientierung**: Vielleicht sind Sie sich nach der Ausbildung noch unsicher über den weiteren Karriereweg. Work & Travel kann helfen, neue Berufsperspektiven zu entdecken.
Welche Schritte sind notwendig?
- Planung: Bestimmen Sie das Zielland und informieren Sie sich über die speziellen Work & Travel-Visa-Bedingungen. Je nach Land gibt es verschiedene Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen.
- Finanzierung: Sparen Sie im Voraus genug Geld an, um die anfänglichen Kosten zu decken. Denken Sie an Flugtickets, Visa-Gebühren und die ersten Lebenshaltungskosten.
- Versicherung und Sicherheit: Schließen Sie eine geeignete Auslandskrankenversicherung ab. Informieren Sie sich über Sicherheitshinweise und Notrufnummern des Reiselandes.
- Jobmöglichkeiten: Informieren Sie sich über typische Jobangebote im Zielland. Erfahrung in der Gastronomie, Landwirtschaft oder im Einzelhandel sind oft gefragt und bieten eine gute Möglichkeit, schnell Geld zu verdienen.
- Netzwerk: Nutzen Sie soziale Medien und Reiseforen, um Kontakte zu knüpfen. Oft gibt es lokale oder internationale Gruppen, die bei der Jobsuche und Unterkunftssuche unterstützen können.
Herausforderungen und Lösungen
Natürlich beinhaltet Work & Travel auch Herausforderungen. Der Sprachbarriere, der kulturellen Anpassung und der Jobsuche mitunter in einem wettbewerbsintensiven Umfeld muss man sich stellen. Hier hilft Offenheit, Flexibilität und Geduld. Wer Schwierigkeiten mit der Sprache hat, kann vorab Sprachkurse absolvieren. Bei der Jobsuche ist es hilfreich, mit einer positiven Einstellung und einem anpassungsfähigen Geist heranzugehen.
Fazit
Ja, Work & Travel nach der Ausbildung ist nicht nur möglich, sondern kann eine der bereicherndsten Erfahrungen Ihres Lebens werden. Es bietet die einmalige Gelegenheit, neue Kulturen und Menschen zu erleben und eine andere Perspektive auf das eigene Leben zu gewinnen. Mit einer durchdachten Planung, dem nötigen Enthusiasmus und der Bereitschaft, sich auf Unbekanntes einzulassen, kann Work & Travel ein unvergessliches Abenteuer sein – und gleichzeitig der perfekte Start in Ihre berufliche Laufbahn auf internationaler Ebene.
**Haben Sie bereits Erfahrungen mit Work & Travel gemacht oder planen Sie, diesen Schritt nach Ihrer Ausbildung zu gehen? Teilen Sie Ihre Gedanken und Erlebnisse in den Kommentaren!**



